Nahkampf & Einsatztechniken
Nahkampf in Köln – handlungsfähig auf kurze Distanz
Nahkampftraining für Privatpersonen und Sicherheitspersonal mit Boxen, Ringen und Kontrollgriffen als Kern: Angriffe auf kurze Distanz abwehren, sich aus Griffen lösen, ein Gegenüber kontrollieren und auch unter Stress handlungsfähig bleiben. Geleitet von Marc Derlich, seit 2002 im Kampfsport und seit 2020 im Personenschutz.

Auf einen Blick
Nahkampf kurz erklärt
- Was ist Nahkampftraining?
- Training für Situationen auf kurze Distanz, in denen Ausweichen und Reden nicht mehr reichen: Angriffe abwehren, sich aus Griffen lösen und ein Gegenüber kontrollieren. Dazu gehören Einsatztechniken wie Kontrollgriffe und, für Sicherheitspersonal, die Eigensicherung im Dienst. Ziel ist nicht der Wettkampf, sondern sich zu schützen und in Sicherheit zu bringen.
- Worauf baut das Training auf?
- Das Training baut auf Boxen und Ringen auf, dazu kommen Kontrollgriffe. Alle drei werden mit Partner und gegen Widerstand geübt, nicht als einstudierte Abfolge. So entstehen Reaktionen, die auch mit hohem Puls abrufbar sind.
- Für wen?
- Für Privatpersonen mit und ohne Vorkenntnisse und für Sicherheitspersonal und Personenschützer, die Eigensicherung und Kontrolltechniken gezielt trainieren wollen.
- Was lerne ich?
- Aus dem Boxen: Stand, Deckung, Distanz, Beinarbeit und die Abwehr von Schlägen. Aus dem Ringen: Gleichgewicht, Arbeit im Clinch und das Lösen aus Umklammerungen. Dazu Kontrollgriffe, um ein Gegenüber zu halten und zu führen, das Handeln auf engem Raum und das Verhalten vor, während und nach einer Konfrontation.
- Einzeln oder in der Gruppe?
- Beides: als Einzeltraining mit eigenen Schwerpunkten oder in Kleingruppen. Inhalte und Tempo richten sich nach Erfahrungsstand und Ziel.
- Wo?
- In Köln. Ort und Termine werden bei der Anfrage abgestimmt.
- Was kostet es?
- Preise gibt es ausschließlich auf Anfrage, abhängig von Format, Gruppengröße und Umfang.
Prinzipien
Einfach, direkt, unter Druck abrufbar.
Auf kurze Distanz bleibt keine Zeit zum Überlegen. Puls und Adrenalin steigen, die Feinmotorik lässt nach, der Blick wird enger. Das Training setzt deshalb auf das, was sich im Kampfsport bewährt: Boxen, Ringen und Kontrollgriffe, also wenige, robuste Bewegungen, oft wiederholt, statt eines großen Repertoires.
Dazu kommt die Perspektive aus dem Personenschutz: Situationen früh erkennen, Abstand halten, Konflikte vermeiden, wo es geht, und entschlossen handeln, wo es nötig ist. Kontrolliert und verhältnismäßig.
- Boxen, Ringen und Kontrollgriffe als Kern
- Vermeiden und Deeskalieren vor dem Eingreifen
- Üben gegen Widerstand und unter Belastung
- Verhalten nach einer Konfrontation

Inhalte
Was Sie im Training lernen
- 01
Boxen: Stand, Deckung, Distanz
Grundstellung, Deckung und Beinarbeit aus dem Boxen: die Basis, um Abstand zu halten oder wieder herzustellen.
- 02
Abwehr von Angriffen
Schläge erkennen, abwehren und ihnen ausweichen, dazu die Reaktion auf Stöße und Tritte, auch aus der Überraschung.
- 03
Ringen: Gleichgewicht und Befreiung
Stabil stehen, im Clinch arbeiten und sich aus Umklammerungen, Halte- und Würgegriffen lösen, auch aus ungünstiger Position.
- 04
Kontrollgriffe und Eigensicherung
Ein Gegenüber mit Kontrollgriffen halten und führen, Abstand gewinnen und sich dabei selbst schützen, wichtig vor allem für Sicherheitspersonal.
- 05
Handeln unter Stress
Drills unter Belastung, damit Techniken auch mit hohem Puls und wenig Platz funktionieren.
- 06
Raum und Umgebung
Gefahren früh erkennen, Engstellen, Türen und Ausgänge im Blick behalten und den Raum für sich nutzen.
Ablauf
So läuft eine Trainingseinheit
Aufwärmen
Mobilisation und Bewegung, angepasst an Leistungsstand und Gruppe.
Technik
Eine Technik oder ein Prinzip wird gezeigt, erklärt und langsam geübt.
Partnerübung
Wiederholung mit Partner, schrittweise schneller und mit mehr Widerstand.
Belastung
Drills und Szenarien unter Stress, auch auf engem Raum, bis die Technik abrufbar ist.
Nachbesprechung
Was hat funktioniert, was wird weiter geübt und was wäre schon vor der Konfrontation möglich gewesen?
Schwerpunkte
Für Privatpersonen und Sicherheitspersonal
01
Privatpersonen
Selbstschutz für den Alltag: sich lösen, Abstand gewinnen, in Sicherheit bringen.
- Ohne Vorkenntnisse möglich
- Abwehr und Befreiung aus Griffen
- Verhalten vor und nach einer Konfrontation
- Einzeltraining oder Kleingruppe
02
Sicherheitspersonal
Eigensicherung im Dienst: am Einlass, auf der Fläche und in der Begleitung von Personen.
- Eigensicherung und Kontrolltechniken
- Handeln auf engem Raum
- Szenarien aus dem Dienstalltag
- Training für Teams auf Anfrage
Für angehende und aktive Personenschützer gibt es zusätzlich die Personenschutzausbildung mit Grundkurs und Aufbauseminar.

Verantwortung
Training von jemandem, der es im Einsatz braucht.
Marc Derlich trainiert Kampfsport seit 2002, hat mehrere CQB-Ausbildungen absolviert, unter anderem bei Projekt Gecko, und arbeitet seit 2020 als Personenschützer. Im Nahkampftraining gibt er weiter, was davon unter Druck trägt: früh erkennen, ruhig bleiben, entschlossen handeln, wenn es sein muss.
- Kampfsport seit 2002
- Mehrere CQB-Ausbildungen, unter anderem bei Projekt Gecko
- Fachkraft für Schutz und Sicherheit (Ausbildung 2017 bis 2020)
- Personenschutzausbildung im In- und Ausland
- Aktiver Personenschutz seit 2020, im Sicherheitsbereich seit 2016
- Medic im Personenschutz
- Evakuierung aus Krisengebieten
- Vorbereitung auf Auslandsreisen
Häufige Fragen zum Nahkampftraining
Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Das Training beginnt bei den Grundlagen und richtet sich in Tempo und Intensität nach Ihrem Stand. Erfahrung aus anderen Kampfsportarten ist willkommen, aber keine Voraussetzung.
Was ist der Unterschied zur Selbstverteidigung?
Beide bauen auf Kampfsport auf. Die Selbstverteidigung in Köln setzt bei Alltagssituationen, Wahrnehmung und Auftreten an. Das Nahkampftraining geht weiter in den Kontakt: Abwehr, Befreiung und Kontrollgriffe auf kurze Distanz, intensiver und mehr unter Belastung.
Was ist der Unterschied zu klassischem Kampfsport?
Die Grundlage ist Kampfsport, vor allem Boxen und Ringen. Der Unterschied liegt im Ziel: kein Wettkampf, keine Gewichtsklassen und keine Regeln für einen fairen Kampf. Im Mittelpunkt steht, sich in einer bedrohlichen Situation zu schützen, zu lösen und in Sicherheit zu bringen oder im Dienst ein Gegenüber zu kontrollieren.
Ist das Training für Sicherheitspersonal geeignet?
Ja. Für Sicherheitspersonal und Personenschützer lassen sich Eigensicherung, Kontrolltechniken und Szenarien aus dem Dienst gezielt vertiefen, einzeln oder im Team.
Ist das Training für Frauen geeignet?
Ja. Es zählen Technik, Timing und Gleichgewicht, nicht Kraft allein. Intensität und Kontakt werden vorab abgestimmt.
Gibt es feste Kurszeiten?
Termine werden bei der Anfrage abgestimmt, für Einzeltraining ebenso wie für Kleingruppen.
Was kostet das Training?
Preise gibt es ausschließlich auf Anfrage, abhängig von Format, Gruppengröße und Umfang.
Nahkampftraining anfragen
Sagen Sie kurz, ob Einzeltraining oder Kleingruppe, privat oder für den Dienst, und welche Vorerfahrung Sie haben. Marc Derlich meldet sich persönlich.