
Warum es kaum Pauschalpreise gibt
Zwei Anfragen, die gleich klingen, können sehr unterschiedlich aussehen. Eine Begleitung zu einem Abendtermin in Köln ist etwas anderes als mehrere Tage mit Reisen, wechselnden Orten und einer konkreten Bedrohung im Hintergrund.
Deshalb steht vor jedem Angebot ein Gespräch. Erst wenn klar ist, wer geschützt werden soll, wo, wann und vor welchem Hintergrund, lässt sich der Aufwand seriös beziffern. Pauschalpreise ohne diese Klärung sind entweder zu hoch angesetzt oder decken am Ende nicht ab, was gebraucht wird.
Die wichtigsten Preisfaktoren
Diese Punkte bestimmen den Aufwand und damit den Preis am stärksten:
- Dauer und Uhrzeiten: ein einzelner Termin, ein ganzer Tag, mehrere Tage oder Wochen; Einsätze am Abend, in der Nacht oder am Wochenende.
- Anzahl der Personenschützer: eine Person reicht für viele Termine; mehrere Orte, große Menschenmengen oder eine erhöhte Gefährdung brauchen mehr.
- Vorbereitung: Risikoanalyse, Prüfung von Orten und Wegen, Abstimmung mit Hotel, Veranstalter oder Büro.
- Anreise und Reisekosten: Einsätze außerhalb des Rheinlands oder im Ausland bringen Fahrt-, Flug- und Übernachtungskosten mit sich.
- Fahrzeug und Sicherheitsfahrer: ob Transfers Teil des Auftrags sind und wie viele Fahrten anfallen.
Begleitschutz, Personenschutz, Beratung: der Aufwand im Vergleich
Begleitschutz konzentriert sich auf einen Anlass, etwa einen Termin oder eine Ankunft am Flughafen. Vorbereitung und Einsatzzeit sind überschaubar.
Personenschutz über einen längeren Zeitraum umfasst Risikoanalyse, Schutzkonzept und Begleitung an mehreren Orten, oft mit mehreren Personenschützern. Entsprechend höher ist der Aufwand. Den Unterschied erklärt der Artikel Personenschutz oder Begleitschutz?
Manchmal ist gar keine Begleitung nötig. Eine Sicherheitsberatung klärt, welche Risiken realistisch sind, und führt oft zu einfachen Änderungen bei Wegen, Zeiten oder Gewohnheiten.
Wie sich der Aufwand sinnvoll begrenzen lässt
Guter Personenschutz ist nicht der, der möglichst viel Personal einsetzt, sondern der, der die richtigen Momente abdeckt.
- Begleitung gezielt auf die Termine und Wege legen, bei denen das Risiko tatsächlich erhöht ist.
- Früh anfragen, damit Planung und Abstimmung ohne Zeitdruck möglich sind.
- Mit einer Beratung beginnen, wenn unklar ist, ob Begleitung überhaupt nötig ist.
- Fahrten und Begleitung kombinieren, statt sie getrennt zu organisieren.
Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen
Bei der Auswahl eines Anbieters lohnt ein genauer Blick, gerade weil der Preis allein wenig über die Qualität sagt.
- Der Anbieter besitzt die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe nach § 34a Gewerbeordnung.
- Vor dem Angebot gibt es ein persönliches Gespräch über Ihre Situation.
- Leistungen, Zeiten und Zahl der Personenschützer sind konkret beschrieben.
- Es gibt einen verantwortlichen Ansprechpartner, der den Einsatz kennt.
- Niemand verspricht absolute Sicherheit; Personenschutz verringert Risiken, er schließt sie nicht aus.
So entsteht ein Angebot bei DERLO
Bei DERLO führt Marc Derlich das Erstgespräch selbst. Er klärt Anlass, Zeitraum, Orte und Hintergrund, schätzt die Lage ein und schlägt vor, was der Auftrag wirklich braucht. Danach erhalten Sie ein festes Angebot. Abgerechnet wird Personenschutz als Tagessatz; wird er nur für einige Stunden gebraucht, berechnet DERLO mindestens sechs Stunden. Begleitschutz berechnet DERLO mit mindestens vier Stunden.
Für größere Einsätze greift er projektbezogen auf ein Netzwerk erfahrener Personenschützer zurück. Ihr Ansprechpartner bleibt dabei derselbe.